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Terrassenbeete mit Trockenmauer - 03.2014

Bei diesem Projekt handelt es sich um ein von der Fläche her kleines aber trotzdem schwergewichtiges Beispiel.
Immerhin habe ich um die 2x20 m2 Beetfläche 13 Tonnen Steine zu einer sehr ansprechenden und vor allem effektiven Trockenmauern verbaut. Sie stützt nämlich die Pflanzfläche der Terrassenbeete auf 1 m -1,5 m Höhe.
Die Hauseigentümer hatten in der Ausgangssituation ziemlich mit Zaunwinden und Kratzbeeren zu kämpfen und haben deshalb versucht, das Pflanzsubstrat durch Sieben unkrautfrei zu bekommen.

Mir erschien die Erde noch immer ziemlich verunkrautet, weshalb ich noch ca 5% entfernt und später mit Kiesmaterial aufgefüllt habe.

Da es sich um eine wunderbare Südterrrasse handelt, konnte ich sie mit lauter wärmeliebenden Stauden und Gräsern für einen mageren Trockenstandort bepflanzen.

Außerdem sollte der echte Wein erhalten bleiben und eine Rankhilfe bekommen. In der Ansaat für die noch ca. 3 cm gedämpfter Kompost eingeharkt wurde, habe ich ein kunterbuntes Potpourri aus selbstgesammelten Samen und für’s erste Jahr noch eine ordentliche Portion Calendula verwendet. Das Ergebnis war tatsächlich recht bunt und hat bis im November nicht an Attraktivität verloren. Nach dem Einbringen der Frühblüher durften die Beete so in den Winter gehen und wurden erst im darauf folgenden Frühjahr geschnitten und abgeräumt.

Der Pflegeaufwand war trotz der anfänglichen Sorgen gering. Offensichtlich hat die dicke Kiesschicht doch einiges fernhalten können. Ich bin gespannt, wie die Flächen sich weiter entwickeln werden.

Die Familie ist leider beruflich sehr eingespannt, weshalb sie bei der Umsetzung nicht so oft helfen konnte, wie sie es gerne hätten. Dafür waren die Kinder recht eifrig dabei und beim Pflanzen wurde sogar Cello auf der Terrasse geübt. Ich bin mir sicher dass dies entscheidend zum guten Gedeihen der Pflanzen beigetragen hat.

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